szmmctag

  • Der greise Türwächter

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    Noch immer hält er grimmig Wacht
    und Rot gibt ihm den rechten Halt;
    doch leise spinnen weiße Fäden
    sich um die wachsame Gestalt.
    Betagt sieht er Bedrohung nur
    in Formen, wie er sie gelernt;
    doch oft so heimlich wandelt sich,
    was uns ein Schaden, wenn wir alt.
    Auch Wachsamkeit braucht neuen Blick;
    will man vermeiden Mißgeschick.

  • Wenn es grau wird

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    Wenn es grau wird, braucht man atemlose Träume;
    voller Farbe, voller Staunen , voller Freude
    und voll still gelebter Macht.
    Stark genug, daß sie erklimmen Himmelsräume,
    oder den Ozean bezwingen in der Dunkelnacht
    Man muß das Abenteuer auf der Zunge spüren
    und voll Kinderphantasie erglühen, wenn man durcheilt
    die selbstgeschaff´nen Räume,
    voll Leidenschaft und voller Pracht.

  • Nun, ja. Laufenten; was sonst.

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    Nur selten stehen sie am Fleck.
    Sie picken hier, sie schnäbeln da
    und machen überzeugend rapp.
    Kein Zweifel; sie sind recht auf Trab.
    Es wird nur wenig diskutiert
    und oft im Gänsemarsch marschiert.
    Nur manchmal wird auch mal pausiert;
    so läuft das Leben, wie geschmiert.

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  • Im Schlummer

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    ( Skulptur von Bernhard Mathäss "Fruchtbare Erde", in Marsberg)

    Im Schlummer ruht in dieser Zeit
    so manches, was uns Freude bringt.
    Es hüllt sich in der Dunkelheit
    in warmes, sanftes Werden ein;
    das leise in uns singt.

  • Adventsberg in Marsberg (Bilsteinturm als Adventskerze ausgeleuchtet)

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    Hoch auf dem Berg erstrahlt voll Glanz
    ein Licht in das ein Turm gehüllt.
    Ein Warten, das die Ankunft zeigt
    in nebelhaftem Fluidum.
    Wir wissen; oft ganz ohne Bild,
    was uns mit inn´rem Leuchten füllt,
    in rätselhafter Ankunftszeit.
    Hoch auf dem Berg ein Kerzenschein;
    will leuchtend eine Antwort sein.

  • In Wachs getaucht

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    Wie helles Wachs umschließt
    Novembergrau so oft die Sonne.
    Die Wolken flackern, wie ein Kerzenlicht.
    Ein kahler Baum reckt seine Finger hin
    zum Himmel
    und wie ein Samenkorn der Vogelhorst,
    dort im Geäst, in Zweigen dicht.
    Novembergrau und Wachs und Stille.
    Ein Kerzenschein zur Einkehr winkt,
    zu Schlaf und neuer Fülle;
    es ist die Zeit zur Ruhe;
    auch wenn die Hektik
    unsrer Lebenswelt
    dem heftig widerspricht.

  • Marsbergs Bergfried

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    Hoch auf dem Berg da ragt er auf.
    Zur Aussicht wurde er erbaut.
    Zinnenbewehrt und burgenhaft.
    Und ist bei Nacht ins Licht gerückt,
    der Turm, der über Marsberg wacht;
    ein Bergfried ist´s bei Tag und Nacht,
    der auf Beschaulichkeit bedacht.

  • Spätherbstgeplätscher am Morgen

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    Herbstgeschmack liegt in der Luft
    und Tau vertreibt die Müdigkeit.
    Das Grün der Wiesen perlt voll Glanz
    in einem frischen Sonnentanz
    Im Braun des Laubes knirscht der Kies
    und halb im Schlaf grüßt die Natur.
    Und fröhlich plätschert in Kristall
    der kleine Bach durch Feld und Flur.
    Ein wenig Reif bedeckt das Dach.
    Ganz langsam fällt die Schwere ab;
    verliert sich in dem Laub des Wegs
    und weckt den neuen Tatendrang
    Spätherbstgeplätscher; Morgengesang.

  • Im Flügelschlag

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    Novemberhimmel und ein Traum.
    Und wieder zieht im Flügelschlag
    laut rufend eine Schar vorbei,
    die Muster zeichnet in die Luft.
    Ein Freudenklang hallt in mir nach
    und Knospen sind am Lebensbaum;
    es drängt nach Blüte und nach Frucht
    in einem neu erschloss´nen Raum.

  • Aufschäumende Herbstblüten

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    Ein honigsüßes Prickeln rankt sich hoch am Zaune.
    Fontänenblüten gischten auf in zartem Violett.
    Sie feiern noch einmal die Sommerwärme,
    die nun der Herbst schenkt diesem Lebensraume
    und kosten seine Fülle bis zuletzt.
    Natürlich setzt der Kreis der Dinge den Wandel
    eines Lebenslaufes immer fort;
    Doch Freude rankt empor an jedem Zaune,
    den man begrüßt als Chance und als Wachstumsort,
    indem man spielerisch auf jede Woge
    den Sonnenfunken Hoffnung setzt.

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