szmmctag

  • Unter der Haube

    P1060447 - Kopie

    P1060453 - Kopie

    Hurra! Die Fotos sind geglückt.
    Da ist die Haubenmeise nun.
    Sie war nicht immer sehr entzückt,
    über den Knipser und sein Tun.
    Auf einem Bild zeigt sie es sehr;
    auf einem zweiten weniger.
    Der Fotograf ist hocherfreut,
    sein dreistes Tun ihn garnicht reut.

  • Der Karpfen

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    Ein Sonnenschatten auf dem Grund
    und Sandkornsterne wedeln leicht,
    im Fossenschlag in lichtem Sand.
    Ein Strohalm dümpelt obenauf;
    so unbeachtet, wie es recht.
    Voll Macht und Ruhe zieht die Bahn,
    der Karpfen, der so sicher weiß,
    daß ihm die Flut gibt das Geleit,
    auf seinem Weg durch Raum und Zeit.

  • Geschnitzt

    P1060436 - Kopie

    Was sehen und erblicken wir?
    So selten ist es wohl ein Traum.
    So festgefahren wird gekaut,
    was da ist im Gewohnheitsraum.
    So selten geht auf große Fahrt,
    die Fantasie in Eigenart.

  • Rabenschild

    DSC00620 - Kopie (2)

    Er ist gekrönt und er ist wild,
    der Rabe auf dem Rabenschild.
    Er ziert ein stolzes Drachenboot,
    das man zum Spiel den Kindern bot.
    Wer möchte da ein Kind nicht sein?
    Das kleine Rabenauge blinkt
    und kann es sein, daß es wohl winkt
    und einlädt, was im Schild zu führen?
    Ich denke schon; man kann es spüren.

  • Die Uhr, die lächelt

    P1060435

    Es gibt sie sicher tausendfach;
    die kleine Uhr.
    Doch diese hier verzaubert ist;
    sie tickt und lächelt nur für mich
    und schenkt mir im Sekundentakt
    ein Lächeln auf der Lebensspur.
    Ich hab´ die Dame kaum gekannt,
    der diese Uhr einstmals gehört.
    Ein Lächeln war´s, das uns verband,
    das ich so schön und tröstlich fand.
    Dies Lächeln lebt nun in der Uhr.
    Sie schenkt es mir zu jeder Zeit,
    wenn ich im Herzen bin bereit.

  • Grau getönt

    DSC00542

    Ein Grau in schwerem Flügelschlag
    wirft Schatten auf den müden Tag.
    Ein Kummer, der nach Ferne klingt,
    schwingt sich hinauf in fremde Welt.
    Fast, wie ein wehmutsvoller Ruf,
    der um die Freiheit ringt.
    Er fliegt und hallt im Innern nach;
    wird dann metallisch, körperlich
    und zieht, wie Blei, in tiefen Grund.

    Ich seh´ die wilden Vögel zieh´n,
    die ebenfalls dem Grau entflieh´n.
    Ich suche ihren Flügelschlag
    und atme mich durch solchen Tag.
    Hör´ ihren Ruf und folge ihm,
    wenn alles sonst versagt.

  • Farnverborgen

    DSC00618 - Kopie

    Manch´ Schlupfloch für die Phantasie
    verbirgt sich oft am Wegesrand.
    Es öffnet sich der and´re Blick;
    taucht ein in eine Märchenwelt;
    träumt farnverborgen sich hinfort
    in eine Zeit, an einen Ort,
    wo kleine Wesen wispernd weilen;
    geheimnisvoll durch Gänge eilen
    und ihre Schätze dann nur teilen,
    wenn man gewußt das Zauberwort.
    Vergisst "das Beste" Du jedoch,
    schließt sich das Tor und Du bleibst dort.
    So schwer drückt dann die Zeit Dich nieder;
    entläßt nach "Jahren" man Dich wieder,
    zeigt sich, wie alt Du nunmehr bist,
    weil Du das Zauberwort vergißt.

  • Sonnenroter Turm

    DSC00601

    Noch immer leuchtet rot der Turm,
    vom Sonnenlicht nun aufgeweckt.
    Er brachte leuchtend den Advent
    und lädt ins neue Jahr nun ein.
    Voll Wärme winkt er seinen Gruß
    Ich schenk´ ein Lächeln ihm zurück;
    ein Lächeln voller Sonnenschein.

    ( Bilsteinturm in Marsberg; der zur Adventszeit, rot drapiert, als Kerze leuchtete.)

  • Kalenderglück

    ´Nen Glückskalender habe ich,
    der alles auf die Karte setzt.
    das Datum, Tag und Feiertag
    und nicht die Ferien zuletzt.
    Ich steckt´ihn ein beim Lottospiel;
    damit ich was gewonnen hab´.
    Was soll ich groß notieren mir?
    Ein Zettelchen reicht aus dafür.
    Ich lebe jetzt und lebe hier.
    Terminkalender sind so schwer
    Und ein Kalender an der Wand?
    Den gibt es sicher auch umsonst,
    wenn ich damit umworben werd´,
    find´ ich das sehr galant.

  • Neujahrsfrische

    DSC00606

    Als nähme jemand meine Hand,
    so zog´s am Morgen mich hinaus.
    Die Frische zog die Stirne glatt,
    die vorher etwas kraus.
    Von selber führte mich der Weg
    und machmal blieb ich staunend steh´n,
    im Morgenreif erstrahlte neu,
    was vorher anders ich geseh´n.
    Ein Glitzern füllte meinen Blick
    und dankbar klang so tief in mir,
    was kein Gedanke wird versteh´n.

Ich bin gegen Mobbing rost
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